Mundschutzmasken nähen
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Eine selbstgenähte Schutzmaske ist zwar kein Allheilmittel, das gesichert vor Ansteckung schützt, kann aber zur Eindämmung des Virus beitragen. Da durch den vermehrten Bedarf und Lieferengpässe nun auch Kliniken Mundschutzmasken ausgehen, rufen wir als Pfarrgemeinde St. Crispinus, Lisdorf dazu auf, Masken zu nähen.

Hier eine einfache Anleitung:

Folgende Materialien werden benötigt:

  • Zwei Stoffstreifen 90 cm lang und 2 cm breit
  • Zwei Stoffstreifen 17 cm lang und 2 cm breit
  • 15 cm langer dünner und biegsamer Draht (z. B. Basteldraht, Verschlussdraht von Gefrierbeuteln)
  • Ein Stück Baumwollstoff (kochfest) 17 cm x 34 cm

Um die Atmungsdurchlässigkeit zu prüfen einfach das Tuch doppelt legen, um Mund und Nase legen und ein- und ausatmen. Ist die Atmung ohne großen Widerstand möglich, ist das Material geeignet.

Das Stofftuch zu einem Quadrat falten und bügeln.

Das Tuch in drei gleiche Falten legen (Faltentiefe 1,3 cm) und die Falten bügeln.

Die 4 Stoffstreifen längs auf 1 cm Breite falten und bügeln.

Die kurzen Stoffstreifen oben und unten an das Stofftuch annähen, dabei an der Oberkante den Draht einlegen.

Die eingebügelten Falten mittig in die langen Stoffstreifen einlegen, feststecken und vernähen.

Wem diese Anleitung ohne Fotos zu schwierig scheint, der findet im Internet bebilderte Anleitungen sowie Videotutorials.

Die fertigen Masken können in unserer Pfarrkirche in der dafür vorgesehenen Kiste abgelegt werden.