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Personelle Situation führt zu Notfall-Gottesdienstplan

für die nächste Zeit

 

Sehr geehrte, liebe Angehörige der Pfarreiengemeinschaft Saarlouis links der Saar!

 

Wie Sie vielleicht schon wissen, werden Herr Lamar und Herr Payarolla sich beruflich verändern. Christian Payarolla wechselt auf eine Stelle als Kirchenmusiker nach Pirmasens. Armin Lamar wird zum 1.9. Regionalkantor in der Landeshauptstadt Saarbrücken. Auch im Küsterdienst gibt es Veränderungen: Frau Sonnenschein hat ihren Dienst in St. Ludwig bereits beendet, Herr Mock wird seinen Dienst zum Ende des Monats in Beaumarais beenden. Allein diese personelle Situation wird in den nächsten Wochen und Monaten zu Engpässen führen, auf die wir mit einer Änderung der Gottesdienstordnung reagieren müssen. Zusätzlich bringt es die bevorstehende Urlaubszeit mit sich, dass in den Monaten August und September oft nur einer unserer Priester zur Verfügung stehen wird.

 

Aus diesem Grund traf sich auf Einladung unseres Pastors Frank Kleinjohann der Vorstand unseres Pfarreienrates am 11.07.2022 zu einer Dringlichkeitssitzung. Hier wurden unterschiedliche Varianten besprochen, wie mit der bevorstehenden Situation umgegangen werden soll.

 

Nach eingehender Beratung hat sich der Vorstand einstimmig für folgende Veränderungen ausgesprochen:

 

In St. Ludwig werden sonntags weiterhin die Gottesdienste wie gewohnt um 11.00 Uhr und um 18.00 Uhr gefeiert.

Die Vorabendmessen in Beaumarais, Lisdorf und Neuforweiler entfallen bis auf Weiteres.

Alle Werktagsmessen finden weiterhin statt.

 

Der Vorstand des Pfarreienrates ist sich dessen bewusst, dass diese Veränderungen einen harten Einschnitt in das Gewohnte bedeuten, der gänzlich ohne schrittweisen Übergang auskommen muss. Andererseits stellen aber auch viele unserer Gläubigen, die die Gottesdienste regelmäßig besuchen, in der letzten Zeit schmerzlich fest, wie stark die Teilnehmerzahlen eingebrochen sind: Oft haben in den letzten Monaten in der großen Lisdorfer Kirche nur 30-40 Personen, in Beaumarais und Neuforweiler unter 20 Personen die Vorabendmessen mitgefeiert. Da wird dann schon auch von den Gläubigen selbst die Frage gestellt, ob wir nicht stärker zu einem gemeinsamen festlichen Gottesdienst zusammenkommen sollten…

 

Letztlich bedeutet diese Entscheidung aber auch, einen mutigen Schritt in Richtung Zukunft zu gehen! Zum 1. Januar 2023 wollen wir ja EINE PFARREI werden. Die weiter abnehmende Zahl der Gläubigen, der Gottesdienstbesucher, unserer finanziellen und personellen Möglichkeiten verlangt von uns eine realistische Einschätzung.

 

Und ein weiterer wichtiger Aspekt soll hier nicht unbeachtet bleiben: Sollte es im Herbst und Winter zu der befürchteten Energieknappheit kommen, könnte natürlich nicht wie bisher jede Kirche mehrmals in der Woche hochgeheizt werden. Aber auch unabhängig davon, vielmehr generell im Sinne der Nachhaltigkeit und der Ressourcenschonung, können und sollten wir als Pfarreiengemeinschaft unseren wichtigen Beitrag für die Zukunft leisten.

 

Ganz wichtig ist uns, dass Sie alle diesen Weg mitgehen und mittragen. In unserer Rolle als Verantwortliche tut es uns weh, dass gerade einige unserer treuesten Gottesdienstbesucher damit in ihrer Heimatkirche nicht mehr zum Sonntagsgottesdienst gehen können. Es wäre so ein tolles Zeichen der Gemeinschaft und Zusammengehörigkeit, wenn es uns gelingen würde, für diese oft älteren und kranken Mitchristen einen Fahrdienst nach St. Ludwig anzubieten. Sie dürfen uns nicht egal sein!

 

Wenn sich aus jeder Pfarrei sonntags ein paar Familien aufmachen nach St. Ludwig, dann wird das Kreise ziehen, andere begeistern und vielleicht sogar zu einem ganz neuen Gefühl von Gemeinschaft führen. Wir vertrauen als Vorstand des Pfarreienrates in diesem Sinn auf Ihre Unterstützung.

 

Gez. Pastor Dr. Frank Kleinjohann, Christine Hawner, Elisabeth Himbert,

         Ralf Pracht, Marianne Damdé und Helmut Recktenwald