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Das Titelmotiv des Pfarrbriefes zeigt die Weihnachtskrippe der Pfarrkirche St. Crispinus und Crispinianus in Lisdorf. Bernd Hawner, selbst ein Lisdorfer, hat sie 2012 mit einem Helferteam gebaut. Während viele Krippendarstellungen das Anliegen verfolgen, die Geburt Jesu in die jeweilige Region und Kultur zu übertragen, ist es hier anders: Die Lisdorfer Krippe will möglichst genau die Geburtsstadt Jesu wiedergeben. Wer schon einmal in Bethlehem war, kennt die auf einem ca. 800 m hohen Bergrücken liegende Stadt mit den für sie ganz typischen Steigungen und dem Zielpunkt vieler Pilger, der Geburtskirche. Vielleicht ist Jesus in einer solch ausgemauerten Höhle zur Welt gekommen. Das ist nicht ganz so „lauschig“ wie die in Europa oft so romantisch dargestellten Krippen. Es unterstreicht aussagekräftig die Botschaft von Weihnachten: Gott wird Mensch mitten in unseren Bedingungen – auch und gerade dann, wenn sie kalt, hart und steinig sind. Möge der Gott, der in unsere Menschenwelt gekommen ist – auch und besonders in das, was erstarrt und zu Stein geworden ist – Ihnen und Ihren Lieben neu sagen: Es ist Weihnachten! Ich bin als Gottessohn ganz auf Eurer Seite und begleite Euch!

 

In diesem Sinne wünschen wir ein frohes, gesegnetes Weihnachtsfest

und Gottes Rückenwind für das kommende Jahr 2018!